Solana-Blockkapazität steigt nach Aktivierung von SIMD-0286 um 66 %
Als Nächstes stehen „Alpenglow“ und „Agave v4.2“ auf dem Programm
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Nach der erfolgreichen Aktivierung von SIMD-0286 wurde das Blocklimit von Solana von 60 Millionen CUs (Compute Units) auf 100 Millionen CUs angehoben, was einer Steigerung der Datenmenge, die in einen Block gepackt werden kann, um 66 % entspricht.
In der Praxis bedeutet dieses Upgrade, dass Solana in der Lage ist, seine branchenführende Handels- und Zahlungsinfrastruktur zu skalieren und damit die Obergrenze für wirtschaftliche Aktivitäten im gesamten Netzwerk anzuheben.
Es wird erwartet, dass sich die Leistung, Geschwindigkeit und Transaktionsfinalität von Solana im zweiten Halbjahr weiter verbessern werden, da weitere Netzwerk-Upgrades wie „Alpenglow“ und „Agave 4.2“ noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden sollen.
100-Millionen-CU-Blöcke sind im Solana-Mainnet live
Ursprünglich von Lucas Bruder, Mitbegründer von Jito Labs,verfasst, wurde SIMD-0286 im Solana-Mainnet implementiert und erhöht die Blockgrenze des Netzwerks von 50 Millionen CUs auf 100 Millionen CUs – eine Steigerung um 66 %. Praktisch bedeutet dies, dass jeder Block mehr Daten enthalten kann, was zu einer Steigerung der Anzahl und Komplexität der Transaktionen in jedem Block führt.
CUs (Compute Units) sind eine Maßeinheit, die angibt, wie ressourcenintensiv eine Transaktion ist. Durch die Anhebung des Limits von 60 Millionen CUs auf 100 Millionen CUs steht den Slot-Leitern in jedem Block effektiv mehr Platz für die Einbindung von Transaktionen zur Verfügung. Dank der höheren Obergrenzen kann nun in jedem Slot eines Blocks mehr Aktivität untergebracht werden, was zu einem effizienteren und leistungsfähigeren Netzwerk führt.
Die jüngste Erhöhung des CU-Limits durch Solana ist eine direkte Folge der anhaltend starken Nachfrage nach Blockplatz. Daten der Solana Foundation zeigen, dass rund 11,2 % der seit dem 22. Juli 2025 produzierten Blöcke mehr als 56 Millionen CUs enthielten und damit die maximale Kapazität des bisherigen Limits von 60 Millionen CUs ausreizten.
Angesichts der zunehmenden On-Chain-Aktivität im Zuge einer neuen Handelswelle, die von institutionellen Akteuren und einem florierenden RWA-Markt angeführt wird, ist es unerlässlich, dass die Blockkapazität von Solana entsprechend der steigenden Nachfrage erhöht wird.

Das Upgrade macht sich bereits bemerkbar. Laut ultrasoundsol überschreiten mehrere Slots bereits die bisherige Grenze von 60 Millionen CUs, wobei einige Blöcke mit über 75 bis 80 Millionen CUs gefüllt sind.
Alpenglow und Agave 4.2 sollen die Skalierbarkeit im zweiten Halbjahr weiter vorantreiben
Über die in dieser Woche erfolgten Erhöhungen der Blockgrenzen hinaus sollen bevorstehende Netzwerkverbesserungen die Leistung von Solana im dritten Quartal noch weiter steigern. Das nächste Validator-Client-Update von Anza, Agave v4.2, soll derzeit am 17. August implementiert werden und bringt Slot-Zeiten von 200 ms sowie eine Senkung der Mietkosten mit sich.
Während Anatoly Yakovenko, Mitbegründer von Solana Labs, zuvor angedeutet hatte, dass „Alpenglow“ zeitgleich mit „Agave v4.2“ im Mainnet eingeführt werden würde, hat Anza bislang noch keinen definitiven Zeitplan für dessen Implementierung bekannt gegeben.

Alpenglow verspricht, die Transaktionsfinalität von Solana auf bis zu 150 ms zu senken und die Betriebskosten der Validatoren zu reduzieren. Nach Angaben der Solana Foundation wird Alpenglow voraussichtlich im dritten Quartal in Betrieb gehen. Auch wenn der genaue Zeitplan noch ungewiss ist, hat das Netzwerk bereits damit begonnen, die Validatoren auf die Umstellung vorzubereiten.
Abgesehen von bedeutenden Upgrades wie Alpenglow und Agave v4.2 können sich $SOL-Inhaber auch auf eine Vielzahl bevorstehender Governance-Vorschläge freuen, die die Tokenomics verbessern sollen. Laut Brennan Watt, CEO von Anza, wird voraussichtlich noch vor Jahresende über SIMD-0550 und SIMD-0553 abgestimmt.
Sollten diese Updates genehmigt werden, werden sie zusammen die Disinflationsrate von $SOL verdoppeln und einen ressourcenbasierten $SOL-Burn-Mechanismus einführen, der darauf abzielt, den Wert des nativen Tokens des Netzwerks zu steigern.
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