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Solana Transaction v1 geht in Betrieb und steigert die Kapazität um 232 %

Entwickler können deutlich komplexere Vorgänge in einer einzigen Transaktion bündeln

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SIMD-0385, besser bekannt als „Transaction v1“, ist nun im Mainnet verfügbar und erhöht die maximale Transaktionsgröße des Netzwerks von 1.232 Byte auf 4.096 Byte – eine Steigerung um 232 %.

Das von Anza entwickelte Upgrade ermöglicht es Entwicklern und Ingenieuren, komplexe Aufgaben in einer einzigen Transaktion zu bündeln, anstatt Anweisungen auf mehrere Transaktionen aufteilen zu müssen. Über die Verbesserungen der Skalierbarkeit hinaus eröffnet SIMD-0385 den Entwicklern des Netzwerks eine Vielzahl neuer Anwendungsfälle.

Nachdem „Transaction v1“ im Mainnet bereitgestellt wurde, richten die Entwickler von Solana ihre Aufmerksamkeit nun auf einen vollgepackten Upgrade-Kalender für das 4. Quartal, der weitere Implementierungen von Slot-Zeitverkürzungen, Senkungen der Kontomiete und „Alpenglow“ umfasst.

Was ist Solana Transaction v1?

Seit Epochen 1035 ist Transaction v1 im Solana-Mainnet live. Das Upgrade erhöht die maximale Größe einer Transaktion auf der Solana-Blockchain auf 4.096 Byte, was einer Steigerung von 232 % gegenüber der bisherigen Kapazität entspricht.

In der Praxis bedeutet dies, dass einzelne Transaktionen mit mehr als dreimal so vielen Informationen und Anweisungen gefüllt werden können, was eine Vielzahl neuer Anwendungsbereiche für On-Chain-Experimente ermöglicht.

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Auf technischer Ebene ordnet „Transaction v1“ die Anordnung der Komponenten innerhalb einer Transaktion neu. Signaturen wurden an das Ende verschoben, während neue Konfigurationen wie „mask“ und „values“, die kritische Daten wie CU-Limits und Prioritätsgebühren verfolgen, nun an neuen festen Positionen stehen. Auf diese Weise kann das Netzwerk Transaktionen nach Prioritätsgebühren ordnen, ohne die Befehlsliste wie unter „Legacy“ und „v0“ scannen und deserialisieren zu müssen.

Was ermöglicht v1 auf der Blockchain?

Die Anhebung der Obergrenzen für Transaktionsgrößen eröffnet den Entwicklern von Solana eine Fülle neuer Möglichkeiten. Während Entwickler zuvor Anweisungen und Arbeitslasten auf verschiedene Transaktionen aufteilen und diese mithilfe von Adress-Lockup-Tabellen oder Jito-Bundles zusammenführen mussten, können komplexe Aufgaben mit v1 nun in einer einzigen atomaren Transaktion gebündelt werden.

Das Upgrade beseitigt erhebliche Hindernisse, die bestimmte Bereiche bisher gebremst haben. Da die maximale Transaktionsgröße auf 4.089 Byte steigt, sind die Entwickler optimistisch, dass neue Fortschritte bei zk-Proofs, vertraulichen Übertragungen, Winternitz-Signaturen, verschachtelten Multi-Sigs und BLS-Verfahren erzielt werden können.

Am anderen Ende der Risikokurve hat sich die eher risikofreudige Solana-Community bereits auf größere Transaktionen eingelassen.

Da pro Transaktion mehr Bytes zur Verfügung stehen, betten Entwickler nun Audio- und Videomaterial in Memecoins ein und schaffen damit eine neue Meta für die „Trench-Dwellers“ des Netzwerks.

Solanas Upgrade-Kalender für das 4. Quartal

Trotz all der unglaublichen Fortschritte, die in diesem Jahr bisher zur grundlegenden Verbesserung des Netzwerks erzielt wurden, zeigt Solana im vierten Quartal keine Anzeichen einer Verlangsamung. Nachdem Solana bereits das Blocklimit auf 100 CUs angehoben und die Recheneffizienz durch den p-Token-Standard um 95 % gesteigert hat, stehen für 2026 noch zahlreiche wichtige Updates an.

  • Verkürzung der Slot-Zeiten – In mehreren Phasen werden die Netzwerk-Slot-Zeiten stetig von 400 ms auf 200 ms gesenkt, wodurch sich der potenzielle Durchsatz der Chain effektiv verdoppelt. Zwei phasenweise durchgeführte Verkürzungen sind bereits umgesetzt und haben die Slot-Zeiten auf 300 ms gesenkt.

  • Senkung der Kontomieten – Durch die Senkung der Kosten für die On-Chain-Speicherung werden im Zuge der Mietreduzierungen schrittweise bis zu 3 Millionen $SOL- Token freigegeben, die zuvor in Konten gesperrt waren.

  • Alpenglow – Als größtes Netzwerk-Update in der Geschichte von Solana gestaltet Alpenglow den Konsensmechanismus des Netzwerks neu, um die Transaktionsfinalität auf 150 ms zu senken und die Betriebskosten der Validatoren zu reduzieren.

Während die Verkürzung der Slot-Zeiten und die Senkung der Kontomieten derzeit schrittweise eingeführt werden, wird Alpenglow voraussichtlich im Laufe des Oktobers als Teil der umfassenderen „Agave 4.3“-Version von Anza implementiert.

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