„Nuke Them From Orbit“: Yakovenko verurteilt die Nachzügler bei den Solana-Slots
Wie kann das Netzwerk das „Slot Lagging“ verhindern?
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Anatoly Yakovenko, Mitbegründer von Solana Labs, hat das Fehlverhalten einer kleinen Gruppe von Netzwerk-Validatoren verurteilt und dazu aufgerufen, diese „aus dem Orbit zu vernichten“ und den Schuldigen die Teilnahme an der Protokoll-Governance zu verweigern.
Andrei Vacariu von Corvus Labs hat die DeFi Development Corporation als einen der eklatantesten „Laggers“ des Netzwerks hervorgehoben – ein Begriff, der Validatoren beschreibt, die die Blockchain absichtlich verlangsamen, um höhere Belohnungen zu erzielen.
Die Diskussion findet statt, während Solana weiter auf Slot-Zeiten von 200 ms zusteuert – ein laufendes Upgrade, das die Skalierbarkeit des Netzwerks verbessern soll.
Yakovenko greift Nachzügler an
Trotz aller Bemühungen von Solana, die Bandbreite zu erhöhen und die Latenz zu verringern, geben sich bestimmte Validator-Betreiber weiterhin damit zufrieden, das Netzwerk zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil zu verlangsamen. Durch die absichtliche Verzögerung der Slot-Zeiten können Validatoren mehr Transaktionen erfassen und höhere Erträge erzielen.
Yakovenko und mehrere andere Führungskräfte des Netzwerks haben diese Praxis bereits zuvor angeprangert. Sie argumentieren, dass sie den Zielen von Solana zuwiderläuft, und schlagen vor, dass Stake-Pool-Betreiber die Übeltäter auf eine schwarze Liste setzen.
Toly wiederholte seinen Aufruf aus dem Jahr 2025, sie „aus dem Orbit zu vernichten“, und machte damit erneut seinen Unmut über Slot-Verzögerer deutlich. Er schlug vor, den Tätern die Teilnahme an der Netzwerk-Governance zu verbieten.
Zahlreiche führende Persönlichkeiten des Ökosystems haben sich seitdem hinter Yakovenkos Position gestellt, während andere vorgeschlagen haben, sozialen Druck und die „Soft Power“ der Solana Foundation einzusetzen, um fehlbare Betreiber abzuschrecken. Andere haben technische Lösungen auf Protokollebene als wirksamere Alternative vorgeschlagen; darauf hin regte Yakovenko die Festlegung eines QOS-Standards an, den Validatoren erfüllen müssen, um zugelassen zu werden.
Wer bremst Solana aus?
Andrei Vacariu von Corvus Lab argumentiert, dass die DeFi Development Corp, ein Unternehmen im Bereich Digital Asset Treasury, und Temporal, ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, zu den größten öffentlich bekannten Übeltätern zählen.
Vacariu behauptet, dass von Temporal verwaltete Validatoren, darunter DFDV, die Slots regelmäßig verzögern. Angeblich werden diese Betreiber zwar ebenfalls entlastet und rotiert, stehen aber vermutlich mit einem größeren Cluster von Temporal-verwalteten Wallets in Verbindung.
Ebenso behauptet Vacariu, dass die DeFi Development Corp. ungenannte Validatoren in Betrieb nimmt, um diese Praxis fortzusetzen und einer Aufdeckung zu entgehen.
Der Forscher von Corvus Labs argumentiert, dass der einzige Staker dieser Validatoren das $dfdvSOL-LST ist, dessen Stake durch „Jupiter Lend“-Looping-Strategien vervielfacht wurde.
Vacariu hat inzwischen die breitere Solana-Community gefragt, worauf sich seine zukünftigen Ermittlungen konzentrieren sollten. Laut einer aktuellen Umfrage interessieren sich die Netzwerkteilnehmer am meisten für private Orderflow-Geschäfte.
Solana nähert sich Slot-Zeiten von 200 ms
Während Slot-Lagger das Netzwerk absichtlich verlangsamen, um finanziellen Gewinn zu erzielen, setzt Solana seine Bemühungen um schnellere Slots und eine verbesserte Netzwerkskalierbarkeit fort. Nach der Umsetzung der ersten Slot-Zeit-Reduzierung Ende August hat das Netzwerk nun erfolgreich die zweite Reduzierung abgeschlossen und die Slot-Zeit von Solana auf das Ziel von 300 ms gesenkt.

Laut On-Chain-Daten liegt die aktuelle durchschnittliche Slot-Zeit pro Minute bei etwa 316 ms und damit knapp unter dem Zielwert von 300 ms. 200 ms bleiben das ultimative Ziel, dessen Erreichung Anza im Laufe von zwei weiteren Implementierungen erwartet.
Darüber hinaus hat Anza „Transaction v1“ angekündigt, ein Upgrade, das die maximale Transaktionsgröße von 1.232 Byte auf 4.096 Byte erhöhen soll, um die Kapazität für komplexere On-Chain-Transaktionen zu vergrößern.
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