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Südkoreas größter Zahlungsabwickler wird Zahlungen mit Solana-Stablecoins für seine 220.000 Händler einführen

KG Financial treibt die Integration der Blockchain-Technologie weiter voran, während Solana im gesamten Finanzsektor des Landes an Dynamik gewinnt.

Südkoreas größte Zahlungsplattform, KG Financial, hat eine Absichtserklärung mit der Solana Foundation unterzeichnet, um Stablecoin-Zahlungen in ihr Händlernetzwerk zu integrieren. Dieser Schritt stellt eine der bislang bedeutendsten Initiativen dar, eine Blockchain-basierte Zahlungsinfrastruktur in ein groß angelegtes kommerzielles Zahlungsökosystem in Südkorea zu integrieren.

Die KG Group wickelt ein jährliches Transaktionsvolumen von mehr als 25 Billionen KRW ab und bedient einen riesigen Kundenstamm im ganzen Land. Im Rahmen der neuen Partnerschaft will das Unternehmen Stablecoin-Zahlungen und Blockchain-Abrechnungssysteme erproben, die letztendlich rund 220.000 Händler unterstützen könnten, die an die Zahlungsinfrastruktur der KG Group angeschlossen sind.

Die Vereinbarung spiegelt einen breiteren Trend in ganz Südkorea wider, wo Finanzinstitute, Zahlungsdienstleister und Blockchain-Netzwerke zunehmend untersuchen, wie Stablecoins und digitale Vermögenswerte Zahlungen, Abwicklungen und grenzüberschreitende Transaktionen unterstützen könnten.

KG Group treibt die Zahlungsinfrastruktur für digitale Vermögenswerte voran

Nach Angaben von KG Financial begannen die Gespräche mit der Solana Foundation im April. Seitdem haben beide Parteien gemeinsame Proof-of-Concept-Projekte durchgeführt, deren Schwerpunkt auf der Ausgabe von Stablecoins und realen Zahlungsdiensten lag.

Das Unternehmen erklärte, dass diese Tests sowohl die wirtschaftliche Tragfähigkeit als auch die technische Machbarkeit des vorgeschlagenen Geschäftsmodells unter Beweis gestellt hätten. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Proof-of-Concept-Initiativen beschloss KG Financial, die Pläne für Stablecoin-basierte Zahlungsdienste und umfassendere Initiativen im Bereich digitaler Vermögenswerte im Rahmen der neu unterzeichneten Vereinbarung voranzutreiben.

Im Rahmen der Partnerschaft werden sich KG Financial und die Solana Foundation auf mehrere Schlüsselbereiche konzentrieren. Dazu gehören die Entwicklung von Stablecoin-basierten Zahlungs- und Abwicklungssystemen, die Weiterentwicklung von Proof-of-Concept-Projekten für digitale Zahlungen sowie die Integration von Blockchain-Funktionalitäten in bestehende regulierte Zahlungsnetzwerke.

Die Zusammenarbeit umfasst zudem die Integration in Zahlungsgateway-Dienste und Prepaid-Kartenplattformen, die bereits innerhalb des KG-Ökosystems betrieben werden. KG Financial plant eine enge Zusammenarbeit mit dem verbundenen Unternehmen KG Inicis, um die Kommerzialisierungsbemühungen zu beschleunigen. Das Unternehmen beabsichtigt, die umfangreiche Zahlungsgateway-Infrastruktur der KG Group, die Funktionen für Prepaid-Mobilzahlungen sowie das Händlernetzwerk mit rund 220.000 Unternehmen zu nutzen.

Die Gruppe erklärte, dass sie derzeit aktiv Pläne prüft, die Zahlungsmöglichkeiten mit digitalen Vermögenswerten durch ihre Technologiepartnerschaft mit Solana auf ihr gesamtes Händlernetzwerk auszuweiten.

Solana gewinnt in Südkorea an Dynamik

Die Partnerschaft mit KG Inicis steht nicht für sich allein. Solana hat kürzlich mehrere bemerkenswerte Kooperationen im südkoreanischen Finanzsektor geschlossen. Gestern, am 22. Juni, gab die Toss Bank eine strategische Partnerschaft mit der Solana Foundation bekannt, um eine blockchainbasierte Infrastruktur für globale Überweisungen und Abwicklungen zu testen. Die Toss Bank betreut mehr als 15 Millionen Kunden und ist die erste rein onlinebasierte Bank Südkoreas, die eine direkte strategische Kooperationsvereinbarung mit der Solana Foundation unterzeichnet hat.

Die Bank plant zu prüfen, ob Stablecoins internationale Überweisungen und Abwicklungsprozesse unterstützen können. Zudem wird sie Blockchain-basierte Zahlungsmodelle untersuchen und Möglichkeiten für zukünftige Finanzdienstleistungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten und Stablecoins bewerten. Die Toss Bank erklärte, sie beabsichtige, die Blockchain-Infrastruktur schrittweise in verschiedenen Bereichen zu testen, darunter Auslandsüberweisungen, Zahlungsverkehr, tokenisierte Vermögenswerte und Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte.

Park Jin-hyeon, Leiter der Strategieabteilung bei der Toss Bank, bezeichnete die Zusammenarbeit als Ausgangspunkt für die Anwendung einer blockchainbasierten digitalen Finanzinfrastruktur auf die bereits von der Bank betriebenen Finanzdienstleistungen.

Unterdessen erklärte Lily Liu, Vorsitzende der Solana Foundation, die Partnerschaft könne dazu beitragen, ein schnelleres und reibungsloseres globales Überweisungserlebnis zu schaffen, indem traditionelle Finanzsysteme mit der Effizienz der Blockchain kombiniert würden.

Regulatorische Entwicklungen prägen das Umfeld

Diese Partnerschaften und Infrastrukturprojekte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Südkorea seine Bemühungen zur Schaffung eines Rechtsrahmens für digitale Vermögenswerte und Stablecoins vorantreibt.

Am 8. April legte die regierende Demokratische Partei den „Digital Asset Basic Act“ vor. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Ausgabe, den Handel, die Verwahrung, die Offenlegungspflichten und das Marktverhalten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten zu regeln. Der Rahmen würde zudem eine Deckung durch Reserven und Rücknahmeverpflichtungen für an Fiat-Währungen gebundene Stablecoins vorschreiben und damit klarere Standards für im Land tätige Emittenten schaffen.

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